(Foto: antike-heilkunde.de)

Beschneidung - Recht des Kindes versus Religionsfreiheit?

25. Jänner 2013 | 15.00 | GrazMuseum, Sackstraße 18

 

Bernd-Christian Funk, Universität Wien

Simone Philipp, ETC Graz

Moderation: Kurt Remele, Universität Graz

 

Vortrag und Diskussion

Im Sommer 2012 wirbelte das „Beschneidungsurteil“ des Landgerichts Köln nicht nur in Deutschland viel medialen Staub auf. In Deutschland wurde einer gesetzlichen Regelung der Vorzug gegeben. In Österreich divergieren die Meinungen. Die Justizministerin meint, Beschneidungen seien nicht verboten. StrafrechtsexpertInnen sehen unter Umständen einen strafrechtlichen Tatbestand erfüllt. In der Veranstaltung versuchen führende Grundrechtsexperten eine Rechtsgüterabwägung zwischen dem Recht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit und der Freiheit der Religionsausübung.

 

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Blühende Lotosblume im Sumpf. Literatur und Musik zum Tag der Menschenrechte

11. Dezember 2012 | 19.00 | Literaturhaus Graz, Elisabethstraße 30

 

Lesung mit

Michael Benaglio

Gerhard Dinauer

Simone Philipp

 

Musik von

Ronja* (voc)

Pavel Shalman (viol)

Lotosblumen blühen auch im verschmutzten, sumpfigen Wasser. Das ist ein Symbol dafür, dass sich auch die Menschenrechte blühend über den Sumpf aus Rassismus, Intoleranz und Extremismus erheben sollen. Mit der Veranstaltung wird auf die Bedeutung der Menschenrechte für einen demokratischen Staat hingewiesen, die Thematik wird in lockerer, künstlerischer Atmosphäre dem Publikum näher gebracht.

 

EINTRITT FREI!

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Menschenrechte und Soziale (Un)Gerechtigkeiten in Beziehungen zwischen Afrika und Europa

12. November 2012 | 10.00 - 22.00 | Meerscheinschlössl, Mozartgasse 3

 

Symposium

Europa und Afrika verbinden nicht nur gemeinsame Sprachen sondern auch eine lange, vielfach belastete Geschichte – doch in einer zunehmend globalisierten Welt, in der die Menschheit mehr und mehr mit Hilfe neuer Medien vernetzt ist und zusammenwächst, in der eine neuen Generation junger, demokratiebewusster Afrikaner den teils autokratisch regierenden „Independence Fighters“ der postkolonialen Zeit nachfolgt, und in der es zu einer Neugestaltung der Organisation für Afrikanische Einheit zur Afrikanischen Union gekommen ist, bleibt – neben vielen anderen Entwicklungen in Europa und Afrika – viel Raum für „Brainstorming“, wie sich die Beziehungen der beiden Kontinente zu einander entwickeln werden.

 

EINTRITT FREI!

Eine Kooperation von NEXUS GLOBAL mit dem ETC Graz, Le Donja, SEKEM Österreich und Fair & Sensibel.

Informationen und (Workshop-)Anmeldung: Nexus Global

 

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WEGE AUS DER ARMUT. Drei Modelle zur Armutsvermeidung auf dem Prüfstand in Österreich

20. November 2012 | 19.00 | ETC Graz, Elisabethstraße 50b

 

Ein Streitgespräch mit

Erwin Buchinger, Sozialminister a.D., Behindertenanwalt

Margit Appel, Katholische Sozialakademie Österreich

Judith Schwentner, Abgeordnete zum Nationalrat, Grüne Frauensprecherin

Moderation: Heinz Baumann, Die Grünen

Die Bedarfsorientierte Mindestsicherung hat die Sozialhilfe in Österreich abgelöst. Hat sie tatsächlich das gebracht, was versprochen wurde? Welche anderen Modelle gibt es, um Armut in Österreich tatsächlich und nachhaltig zu vermeiden?

 

EINTRITT FREI!

Information: Waltraud Hamah Said 0699 10952896 oder Grüne Akademie

Eine Kooperationsveranstaltung von Grüner Akademie Steiermark, ERfA und ETC Graz

 

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(Foto: Schmiedl/ETC)

GESCHICHTEN, NICHT GEDICHTE: 10 Asylfälle - 10 Asyldrachen

24. Oktober 2012 | 18.45 | ETC Graz, Elisabethstraße 50B

 

Darvish Darvishi

Norbert Prettenthaler

 

Kunstinstallation im ETC Graz

2011 gestalteten zehn AsylwerberInnen in einem Workshop mit Darvishi Darvish und Norbert Prettenthaler Drachen mit ihrer persönlichen Flucht- und Asylgeschichte. Zehn Drachen erzählen zehn Geschichten von Angst und Folter, von Flucht und Bürokratie, von Abgeschoben-Werden und Dableiben-Können. Die Farben verwischen die Berichte, verdrängen Fakten, lassen die Blumen des längst verlorenen Gartens weiterblühen, während die Drachen im leisesten Luftzug zittern und tanzen.

Im Anschluss kleines Buffet.

 

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Universalität der Menschenrechte? Auf der Suche nach unerschlossenen Quellen

22. Oktober 2012 | 16.00 | Sitzungszimmer 15.22, RESOWI G2, Universitätsstraße 15

 

Vortrag und Buchpräsentation

 

Peter Leuprecht, Montreal Institute of International Studies, Université du Québec à Montréal

Moderation: Wolfgang Benedek, Universität und ETC Graz

Die Idee der Menschenrechte ist nicht plötzlich aus dem Nichts am Ende des 18. Jahrhunderts in die Geschichte eingetreten. Ihre Quellen sind vielfältig und reichen viel weiter zurück in die Geschichte der Menschheit. Peter Leuprecht lädt die Zuhörer ein auf eine Reise zu einigen unerschlossenen Quellen menschenrechtlichen Denkens: das alte China mit Konfuzius und Menzius; das goldene Zeitalter des Islam mit Avicenna, Averroes und Ibn Khaldun; und das Spanien des 16. Jahrhunderts mit Las Casas und Vitoria.

 

Information: Wolfgang Benedek 0316 380 3411

Kooperationspartnerin: Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Graz

 

Verlagsankündigung: Reason, Justice and Dignity. A Journey to Some Unexplored Sources of Human Rights... (pdf)  

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(Foto: abcdz2000)

Intersektionelle Benachteiligung und Diskriminierung - Soziale Realität und Rechtspraxis

18./19. Oktober 2012 | 9.00 | Oberlandesgericht Graz, Festsaal, Marburgerkai 49

 

Fachtagung

 

Manfred Scaria, Präsident des Oberlandesgerichts Graz

Josef Marko, Universität Graz, Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät

Dagmar Schiek und Jule Mulder, Universität Leeds

Katarina Walgenbach, Universität Wuppertal

Caroline Voithofer, Universität Innsbruck

Elisabeth Holzleithner, Universität Wien

Sarah Elsuni, Humboldt Universität zu Berlin

Irene Messinger, Wien

Isabella Meier, Simone Philipp und Veronika Apostolovski, ETC Graz

Tarek Naguib, Bern

Ulrike Lembke und Doris Liebscher, Universität Hamburg

Andrea Ludwig, Klagsverband für Opfer von Diskriminierungen Wien


Moderation:

Klaus Starl, ETC Graz

Karin Maria Schmidlechner, Universität Graz

Veronika Apostolovski, ETC Graz

 

Mehrfachbenachteiligungen und Mehrfachdiskriminierungen, insbesondere sich überschneidende – intersektionelle – Diskriminierungen und strukturelle Benachteiligungen, gehören zu den Lebenserfahrungen von Menschen. Sie sind ungerecht und entwürdigend.

Die Themen der Vorträge widmen sich der kritischen Reflektion der EU- wie der nationalen Rechtspraxis in Sachen Intersektionalität und reichen von theoretischen Fragestellungen und Perspektiven wie Herausforderungen für den freien und gleichen Zugang zum Recht über empirische Befunde wie beispielsweise Ehen mit Drittstaatsangehörigen oder Intersektionen in der Lebenswelt Betroffener bis hin zu rechtspraktischen und rechtsdogmatischen Problemstellungen, etwa der Frage der Intersektionalität als Analysekategorie. Ein Arbeitskreis zur Erstellung von Empfehlungen an die Gesetzgebung (unter Einbindung der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte) rundet die Fachtagung ab.

 

Tagungsbroschüre... (pdf)

Information und Anmeldung: Simone Philipp 0316 380 1534

Anmeldeschluss: 24. August 2012


Das Projekt „Locating Intersectional Discrimination“ wird vom österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) gefördert.




 

Menschenrechte, Demokratie und Gender

18.00 - 20.00 | SR 19.01, ETC, Elisabethstraße 50B

 

ACHTUNG: 1. TERMIN AM 12. März 2012, SR 15.41 RESOWI A4, Universitätsstraße 15 | 19. März 2012 | 30. April 2012 | 14. Mai 2012 | 4. Juni 2012 | 11. Juni 2012 | 18. Juni 2012 | 25. Juni 2012

 

DoktorandInnenseminar

Die Lehrveranstaltung ist ein erster Baustein innerhalb des Doktoratsprogrammes Menschenrechte und Demokratie und soll in zwei Blöcke gegliedert werden.
Der erste Teil der Lehrveranstaltung besteht aus einer Einführung in die Thematik der Menschenrechte als Querschnittsmaterie. Dabei soll das Thema Menschenrechte von rechtswissenschaftlicher, sozialwissenschaftlicher, geisteswissenschaftlicher, theologischer und naturwissenschaftlicher Perspektive betrachtet werden. Einen besonderen Impuls dazu geben die Arbeiten der Studierenden, welche im zweiten Teil der Lehrveranstaltung im Hinblick auf menschenrechtliche Fragen präsentiert und diskutiert werden.

Ziel dieser Lehrveranstaltung ist es, der Interdisziplinarität, die Forschungsfragen aus dem Bereich der Menschenrechte und Demokratie meist immanent ist, gerecht zu werden. Die TeilnehmerInnen erhalten konkrete Unterstützung bei der Umsetzung der damit verbundenen hohen Anforderungen, indem sie ihre Arbeiten in einem fächerübergreifenden Team zur Diskussion stellen. Dadurch werden die TeilnehmerInnen mit der Praxis der Präsentation und Diskussion auf wissenschaftlichen Veranstaltungen vertraut gemacht.

 

Information: Nora Scheucher 0316 380 1530

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(Foto: ETC)

Menschenrechtlicher Debate Club

18.30 - 20.00 | SR 19.01, ETC, Elisabethstraße 50B

 

Vorbesprechung: 6. März 2012 | 18.00 | SR 15.41, RESOWI A4

13. März 2012 | 20. März 2012 | 24. April 2012 | 8. Mai 2012 | 22. Mai 2012 | 5. Juni 2012 | 19. Juni 2012

 

Arbeitsgemeinschaft

Dürfen Diktatoren Facebook lahmlegen? Darf Graz das  Betteln verbieten? Gibt es noch Privates im Internetzeitalter? Müssen Religionen vor Kritik geschützt werden? Darf man Völkermorde leugnen? Sind Menschenrechte auch in Staaten mit Öl gültig? Dürfen Staaten in Notfällen foltern? Menschenrechte und ihre Verletzungen sind in aller Munde. Doch in den Medien bleibt oft keine Zeit für tiefer gehende Analysen. Viele Probleme bleiben unangesprochen, Behauptungen unwidersprochen, Fragen ungeklärt. Der Menschen­recht­liche Debate Club soll diese Lücke an sieben Abenden füllen: Er ist als offene Diskussionsrunde konzipiert, in der in gemeinsamen, in kollegialer Atmosphäre gehaltenen Debatten menschenrechtliche Themenfelder abgesteckt und beschritten werden.

Um eine fachliche Auseinandersetzung mit der Thematik der Einheit zu ermöglichen, werden vor jeder Veranstaltung Unterlagen im Ausmaß von 10-15 Seiten über Moodle zur Verfügung gestellt. Die Studierenden arbeiten die Unterlagen durch und verfassen kurze schriftliche Debatten­beiträge (150 bis 300 Worte) zu der gestellten Frage, die bis zum Sonntag vor jeder Einheit einzuschicken sind.

 

Information und Anmeldung: Matthias C. Kettemann 0316 380 6711

UniGrazOnline...

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(Foto: Mouin M.)

Dürfen Staaten foltern?

13. März 2012 | 18.30 - 20.00 | ETC, Elisabethstraße 50B

 

Matthias C. Kettemann, Universität Graz

und Gäste

 

Menschenrechtlicher Debate Club

Gibt es Extremsituationen, in denen Folter erlaubt ist oder darf nie zwischen Menschenwürde und Staatsraison abgewogen werden? Was lehren uns die Erfahrungen von Abu Ghraib, Guantánamo und Frankfurt, was die Diskussion über Rettungsfolter und Szenarien tickender Bomben?

 

Information und Anmeldung: Matthias C. Kettemann 0316 380 6711

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(Foto: ETC)

Sind Menschenrechte überall gültig?

20. März 2012 | 18.30 - 20.00| ETC, Elisabethstraße 50B

 

Matthias C. Kettemann, Universität Graz

und Gäste

 

Menschenrechtlicher Debate Club

Menschenrechte, so heißt es, sind unteilbar und universell. Und doch werden sie aus historischen, kulturellen und religiösen Gründen relativiert. Mit Recht? Wie sollten wir zum Verbotsgesetz, zur Scharia und zur weiblichen Genitalverstümmelung stehen?

 

Information und Anmeldung: Matthias C. Kettemann 0316 380 6711

UniGrazOnline...

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(Foto: CAPA TV)

Planet zu verkaufen

23. April 2012 | 18.30 | Filmzentrum Rechbauer

 

Wolfgang Benedek, ETC und Universität Graz

Brigitte Reisenberger, FIAN Österreich

Sigrun Zwanzger, Welthaus Graz

 

Film und Filmgespräch

Ackerland in Investorenhand – das ist das momentane Motto in Ländern des globalen Südens. Staaten, multinationale Firmen, Investmentsfonds suchen massiv Zugriff auf landwirtschaftliche Flächen.
Die Lebensgrundlagen und Rechte von Kleinbauern und -bäuerinnen in Afrika, Asien und Lateinamerika sollen auf der Strecke bleiben - sie werden kurzerhand enteignet.

Der Film im Rahmen der Filmtage zum Recht auf Nahrung, Hunger.Macht.Profite, zeigt den Kampf vor allem äthiopischer Kleinbauern und -bäuerinnen gegen den Landraub. Im anschließenden Gespräch diskutieren Sigrun Zwanzger, Brigitte Reisenberger und Wolfgang Benedek entwicklungspolitische und menschenrechtliche Aspekte dieser Entwicklung, die die Lebensgrundlagen zahlreicher Menschen in Ländern des Südens bedroht.

 

Hunger.Macht.Profite...

Food First Information and Action Network - FIAN Österreich...

Welthaus Graz...

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(Foto: sxc)

Darf Graz das Betteln verbieten?

24. April 2012 | 18.30 - 20.00| ETC, Elisabethstraße 50B

 

Matthias C. Kettemann, Universität Graz

Heinz Trenczak, Regisseur

David Kranzelbinder, Cutter Graz - Hauptstadt des Bettelverbots

 

Menschenrechtlicher Debate Club

Ist es ein Verstoß gegen die Menschenwürde zu betteln? Oder ist es erst dessen Verbot? Wie ist das Grazer „Bettelverbot“ zwischen öffentlichem Anstand und Menschenrechten zu verorten?

Als Diskussionsimpuls wird in diesem Debate Club die Dokumentation Graz - Hauptstadt des Bettelverbots (Regie: Heinz Trenczak) gezeigt. 

 

Information und Anmeldung: Matthias C. Kettemann 0316 380 6711

UniGrazOnline...

Infowebsite zum Bettelverbot...

 

 

(Foto: alle-inklusive.de)

Behindertenrechtskonvention - Grundlagen und Umsetzung in Österreich

25. April 2012 | 18.00 - 20.00 | ETC Graz, Elisabethstraße 50B

 

Marianne Schulze, Vorsitzende des Monitoringausschusses für Österreich

Moderation: Wolfgang Benedek, ETC und Universität Graz

 

Vortrag und Diskussion

Die Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen ist die jüngste menschenrechtliche Vereinbarung der Vereinten Nationen. Als innovatives Menschenrechtsinstrument gepriesen, sieht die Konvention selbst einen nationalen Monitoringmechanismus vor. In Österreich ist zu diesem Zweck ein Monitoringausschuss eingerichtet worden.

Am Vorabend seiner sechsten öffentlichen Sitzung, die zum Thema Persönliches Budget - persönliches Geld am 26. April in der Arbeiterkammer Graz stattfindet, erläutert die Vorsitzende des Ausschusses die Grundlagen der Konvention und die Diskussion der Umsetzung in Österreich.

 

Monitoringausschuss...

Öffentliche Sitzung 26.4.2012, 13.00 - 17.00, AK Steiermark, Hans Resel-Gasse 8-14... Anmeldung bis 24. April 2012 möglich!

Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen...

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(Foto: Scheucher/Uni-ETC)

„…denn wir leben von der gleichen Luft“

23. Mai 2012

16.00 | forum stadtpark (im Rahmen von CROSSROADS)

17.30 | karlfranz, Zinzendorfgasse 30

 

Evelin Hlina, Uni-ETC

Nora Scheucher, Uni-ETC

 

Zweiter menschenrechtlicher Stammtisch

Menschenrechte gelten für alle Menschen, überall, ohne Bedingungen, allein kraft ihres Menschseins. Ja, aber...? Ja, doch!

Du interessierst dich für aktuelle menschenrechtliche Themen und möchtest dich darüber gerne mit anderen Studierenden austauschen, diskutieren oder mehr erfahren? Dann bist du hier genau richtig!

Im Rahmen von CROSSROADS treffen wir uns zum Film und Filmgespräch „…denn wir leben von der gleichen Luft“  

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(Foto: iStock)

Verdienen Religionen Schutz vor Kritik?

8. Mai 2012 | 18.30 - 20.00| ETC, Elisabethstraße 50B

 

Matthias C. Kettemann, Universität Graz

und Gäste

 

Menschenrechtlicher Debate Club

Sind Religionen besonders schutzbedürftig? Müssen zu ihrem Schutz und zum Heil der Gläubigen Meinungsfreiheit und Kunstfreiheit zurücktreten? Wie stehen wir zum Blasphemie­verbot und zur Hassrede?

 

Information und Anmeldung: Matthias C. Kettemann 0316 380 6711

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(Foto: Filmstill EdG)

Evolution der Gewalt

12. Mai 2012 | 18.00 | KIZ Royal, Conrad von Hötzendorf-Straße 10

 

Fritz Ofner, Regisseur

Renate Kicker, ETC und Universität Graz

Michaela Soellinger, (ehem.) Menschenrechtsbeobachterin in Guatemala

 

Film und Filmgespräch

Der Krieg ist lange vorbei, die Menschen wollen vergessen. Doch die Gewalt geht weiter, hat sich ausgebreitet in der Gesellschaft wie ein Krebsgeschwür. Journalisten warten täglich auf das nächste Mordopfer, eine Sozialarbeiterin betreut die  Angehörigen von getöteten Frauen. Der globale Hunger nach billigen Ressourcen hat Gewalt gesät, ein Krieg um Bananen hat sich verselbstständigt. Unter den Folgeschäden des 36-jährigen Bürgerkrieges leidet die Gesellschaft noch immer. In den Bergen werden Massengräber gefunden, ehemalige Rebellen betrauern ihre Kameraden, und ein Kriegsverbrecher träumt nachts von all dem, was er getan hat. Guatemala kommt nicht zur Ruhe.

 

Evolution der Gewalt...

Guatemala-Solidarität Österreich...

 

 

(Foto: ETC/werberaum)

Sollen Völkermorde geleugnet werden dürfen?

ACHTUNG: VERSCHOBEN AUF 29. Mai 2012!!

18.30 - 20.00| ETC, Elisabethstraße 50B

 

Matthias C. Kettemann, Universität Graz

und Gäste

 

Menschenrechtlicher Debate Club

Die Geschichte ist unvorhersagbar. Oder gibt es historische Wahrheiten, die so bedeutend sind, dass sie nicht geleugnet werden dürfen? So bedeutend, dass ihre Leugnung sogar Gefängnisstrafen mit sich ziehen könnte? Wie kann Revisionismus verhindert werden, ohne eine Erinnerungskultur qua Dekret zu oktroyieren?

 

Information und Anmeldung: Matthias C. Kettemann 0316 380 6711

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(Foto: Guatemala-Solidarität)

Gerechtigkeit für unsere Schwestern - Bildung, Zukunft für Gewaltopfer

31. Mai 2012 | 19.00 | Welthaus Graz, Bürgergasse 2

 

Susanne Kummer, Stipendienkoordinatorin MIRIAM Guatemala

Vilma Matzir Miculax, Stipendiatin und Studentin der Literaturwissenschaften
an der Universität San Carlos

 

Weltcafé Guatemala

Besonders indigene Frauen in Guatemala sind vielfach unvorstellbarer innerfamiliärer und sexueller Gewalt ausgesetzt. „Miriam Guatemala“ setzt sich seit Jahren für diese Frauen, die aus traumatischen Verhältnissen kommen, ein und hat ein Konzept entwickelt zur Bildung und Empowerment von indigenen Frauen in Guatemala als Strategien gegen Gewalt, Rassismus und Straflosigkeit.

Vilma Matzir Miculax setzt sich ausgehend von ihrer eigenen Erfahrung der Bewältigung eines Gewalttraumas konsequent für Frauen ein, die Gewaltsituationen überstanden haben.
 

Eine Kooperation von Welthaus Graz mit SOL - Solidarität mit Lateinamerika, Frauenhaus Graz, EvG - Erklärung von Graz und ETC Graz

 

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(Foto: Jorgensen)

Herrscht in der Welt die Macht oder das Recht?

5. Juni 2012 | 18.30 - 20.00 | ETC, Elisabethstraße 50B

 

Matthias C. Kettemann, Universität Graz

und Gäste

 

Menschenrechtlicher Debate Club

Schafft Macht Tatsachen – und ignoriert dabei das Völkerrecht? Gilt das Völkerrecht nur, wenn mächtige Staaten ihre Interessen durchsetzen wollen? Wir betrachten die Rolle des Rechts bei der Ordnung der Welt am Beispiel der Konflikte in Libyen, Syrien und der Unabhängigkeit des Kosovo.

 

Information und Anmeldung: Matthias C. Kettemann 0316 380 6711

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(Foto: 6th of April/Screenshot)

Dürfen Diktatoren Facebook lahmlegen?

19. Juni 2012 | 18.30 - 20.00 | ETC, Elisabethstraße 50B

 

Matthias C. Kettemann, Universität Graz

und Gäste

 

Menschenrechtlicher Debate Club

Jedem Staat sein Internet? Schützen die Menschenrechte das Internet und seine UserInnen? Und was, wenn diese die Freiheit missbrauchen, um andere zu beleidigen und zu Gewalt aufrufen? Oder nützen, um Revolutionen zu initiieren?

 

Information und Anmeldung: Matthias C. Kettemann 0316 380 6711

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